Frau Koch

Mein Name ist Gaby Koch. Seit 14 Jahren bin ich im Auftrag des Arbeitskreises Zahngesundheit in den Kindertageseinrichtungen im Kreis Herford unterwegs. Ich bin examinierte Zahnarzthelferin mit der Zusatzqualifikation für die Gruppenprophylaxe.

Die Arbeit mit den kleinen Leuten macht mir sehr viel Spaß und in den allermeisten Fällen gelingt mir der „Spagat“, sowohl die „Kleinsten“, als auch die größeren Kinder und die „Schulstarter“ gleichermaßen zu sensibilisieren und zu motivieren. Ein ganz wichtiges Medium ist hierbei „Rosamunde“ – meine pinkfarbene Dinosaurierdame!

Im 1. Impuls der Prophylaxe nehmen wir uns auf Gruppenebene auf spielerische Art und Weise der Mundhygiene an. In einem 2. Impuls – der im zeitlichen Zusammenhang steht – ist der Schwerpunkt die „(zahn-)gesunde Ernährung“. So erkennen die Kinder, dass „Mundhygiene“ und „Ernährung“ untrennbar miteinander verbunden sind.

Bei beiden Prophylaxe-Einheiten stehen spielerisch-kreative Ansätze im Vordergrund, die die Kinder auf der emotionalen Ebene ansprechen. Sie beinhalten jeweils theoretische Aspekte – wie zum Beispiel das „Knie-Kino“ – aber auch praktische Übungen.

In beiden Fällen findet das aktive Zähneputzen statt! Das macht den Kindern in der Gruppensituation natürlich besonders viel Spaß! Im 1. Impuls putzen wir – mit „Rosamunde“, jedoch noch ohne Zeitlimit – denn hier ist üblicherweise bei den kleinen Leuten „Hilfestellung“ erforderlich. Aber im 2. Impuls kommt wie versprochen neben „Rosamunde“ meine Sanduhr zum Einsatz. Jetzt werden die Zähne in den angestrebten „3 Minuten“ geputzt. Belohnt wird diese gelungene Aktion dann – sehr zur Freude der Kinder – mit einer Zahnputz-Urkunde!

In Kindertageseinrichtungen dürfen die Kinder dankenswerterweise ihre Zähne regelmäßig putzen. Wichtig ist hier nicht die Perfektion, sondern die „Ritualbildung“!!! Frühkindliche Verhaltensmuster werden so aktiviert und somit zur Handlungsroutine und zur Selbstverständlichkeit im kindlichen Alltag…

Erstrebenswert ist hierbei die kooperierende Unterstützung der Kinder sowohl durch die Einrichtungen als auch durch die Elternhäuser. Die Eltern sollen die Zähne ihrer Kinder über den Schuleintritt hinweg so lange nachputzen, bis sie die Schreibschrift sicher beherrschen.

Rosamunde

Handpuppe „Rosamunde“

Informationsstand im Kindergarten

 

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